// Das Handwerk

Das Handwerk
hinter dem Film.

Einstellungsgrößen, Optik, Licht und Setkarten sind bei Picco-AI feste Listen. Jeder Shot wird gegen sie geprüft, bevor ein Bild Geld kostet.

Alle Zahlen auf dieser Seite sind aus dem Programmcode gezählt (Version 0.28.13). Keine davon ist eine Verkaufsschätzung.

// DIE ZAHLEN

Acht Zahlen, die du nachzählen kannst.

Jede Zahl führt zur Liste weiter unten. Dazu kommen 190 Prüfregeln, von denen 77 sich selbst reparieren.


// BILDSPRACHE

Jeder Shot hat eine Größe, eine Rolle und eine Bewegung.

Die Shotliste benutzt festes Vokabular. Ein Wert außerhalb der Liste wird abgelehnt, nicht erraten.

7Einstellungsgrößen

Von Detail bis Weit.

  • ECUDetail
  • CUGroß
  • MCUNah
  • MSHalbnah
  • MLSHalbtotale
  • WSTotale
  • EWSWeit

8Rollen in der Auflösung

Eine Rolle ist keine Größe: Ein Master kann Totale oder Weit sein. Die Coverage-Karte führt Rollen getrennt.

  • Insert
  • Master
  • Plansequenz
  • Über die Schulter
  • Subjektive
  • Reaktion
  • Single
  • Zweier

7Kompositionsregeln

Benannt, damit ein Prompt sagt, was das Bild tun soll.

  • Zentriert
  • Diagonale
  • Rahmen im Rahmen
  • Goldener Schnitt
  • Führungslinien
  • Negativraum
  • Drittelregel

9Schnittarten

Der Übergang zwischen zwei Shots gehört zum Plan, nicht zur Nachbearbeitung.

  • Parallelschnitt
  • Überblendung
  • Grafischer Match
  • Harter Schnitt
  • J-Cut
  • Jump Cut
  • L-Cut
  • Match Cut
  • Smash Cut

25Kamerabewegungen

Die Bewegung ist in jedem Shot ein eigenes Feld. Zwei gleich große Shots im selben Beat mit derselben Bewegung werden gemeldet, außer du nennst einen Grund.

  • crane down
  • crane up
  • dolly in
  • dolly out
  • gimbal
  • handheld
  • handheld drift
  • locked off
  • orbit
  • pan left
  • pan right
  • pull out
  • push in
  • rack focus
  • static
  • steadicam
  • tilt down
  • tilt up
  • tracking backward
  • tracking forward
  • tracking left
  • tracking right
  • whip pan
  • zoom in
  • zoom out

// OPTIK

Objektivklasse, Charakter und Brennweite je Einstellungsgröße.

Das Projekt legt einen optischen Vertrag fest. Die Prompts tragen seine Sätze, damit Shot 3 und Shot 30 durch dasselbe Glas sehen. Keine Kameramodelle, keine Blendenwerte: Die Bildmodelle halten sich nicht daran.

Objektivklasse und Charakter

Klasse:

  • sphärisch
  • anamorph

Charakter:

  • modern
  • vintage

6 Anamorphot-Faktoren:

  • 1,3x
  • 1,33x
  • 1,5x
  • 1,6x
  • 1,8x
  • 2,0x

Brennweite je Einstellungsgröße

Standardbereiche in mm, wenn die Planung keinen nennt.

GrößeBereich
ECU · Detail60–105 mm
CU · Groß85–135 mm
MCU · Nah35–50 mm
MS · Halbnah35–50 mm
MLS · Halbtotale35–50 mm
WS · Totale24–35 mm
EWS · Weit10–24 mm

9Aufnahmemedien

Beschrieben nach Look, nie nach Marke: Bildmodelle malen Markennamen als Klappe ins Bild.

  • Smartphone
  • Prosumer-Digitalkamera
  • Digitalkino Super 35
  • Digitalkino Großformat
  • Fernsehkamera
  • 35-mm-Film
  • 16-mm-Film
  • Super 8
  • Alter Consumer-Videolook

Filter und Kameraführung

5 Diffusionsstufen (inklusive ohne):

  • ohne
  • 1/8
  • 1/4
  • 1/2
  • 1

4 Farbfilter (inklusive ohne):

  • ohne
  • wärmend
  • kühlend
  • Koralle

4 Arten der Kameraführung:

  • Stativ und Dolly
  • Stabilisiertes System (Schwebestativ, Gimbal)
  • Handkamera
  • Gemischt, Handkamera gezielt eingesetzt

// LICHT

Licht mit Quelle, Richtung und Farbtemperatur.

„Cinematic lighting“ sagt einem Bildmodell nichts. Jedes Schema hier nennt, woher das Licht kommt, von welcher Seite, in Kelvin, und was die Schatten tun.

8Lichtschemata

SchemaKelvinKontrast
Drei-Punkt-Licht 5600 K 2:1
Rembrandt-Licht 3200 K 4:1
Motiviert durch sichtbare Lichtquelle 2800 K –
Tiefstehende Sonne durch Fenster 2500–3000 K 3:1
Low-Key / Noir 5000 K 8:1
Kühles Mondlicht 7000–8000 K –
High-Key 5600 K 1,5:1
Bedeckter Himmel, weich 6000 K 2:1

Ein Strich heißt: Das Schema nennt kein Kontrastverhältnis.

11Lampentypen

Je Projekttyp gewählt: Ein Spielfilm bekommt HMI und Tungsten, ein Guerilla-Dreh Tageslicht und Lampen im Bild.

  • Tungsten-Fresnel
  • HMI
  • LED-Panel
  • Leuchtstoffröhre
  • Lampe im Bild
  • Papierlaterne
  • Vorhandenes Tageslicht
  • Natriumdampf-Straßenlicht
  • Feuer und Kerzen
  • Neonreklame
  • Simuliertes Mondlicht

8Tageszeiten mit Kelvin

Standardband der Farbtemperatur je Tageszeit. Lichtwörter, die der Tageszeit widersprechen, werden gemeldet.

TageszeitKelvin
Morgendämmerung3000–4500 K
Morgen4500–5600 K
Mittag5500–6500 K
Nachmittag5000–5800 K
Goldene Stunde2500–3500 K
Blaue Stunde7000–12000 K
Nacht2000–4500 K
Innenraum2700–5600 K

// SETKARTEN

Figuren, Orte und Objekte werden einmal festgehalten.

Jedes bekommt eine Karte in der Projektbibel. Jeder spätere Shot verweist per Token auf die Karte, statt neu zu beschreiben. So bleibt ein roter Koffer rot.

12Figurenkarte

  • Identitätsanker
  • Aussehen
  • Rolle in der Geschichte
  • Ziel
  • Hindernis
  • Kostümverlauf je Szene
  • Referenz-Shot für das Gesicht
  • Besondere Merkmale
  • Bestätigtes Zitat
  • Wollen, Brauchen, Wandlung
  • Innenleben: Angst, Geheimnis, Widerspruch
  • Beziehungen zu anderen Figuren

7Ortskarte

  • Beschreibung des Ortes
  • Wie viele Menschen plausibel ins Bild passen
  • Raumanordnung: links, rechts, vorn, hinten
  • Standardlicht
  • Varianten nach Tageszeit
  • Farbpalette
  • Ankerpunkte für die Kamera

3Objektkarte

  • Beschreibung des Objekts
  • In welchen Szenen und Shots es auftritt
  • Kontinuitätskritisch: ja oder nein

Die Zahl an jeder Karte ist die Anzahl ihrer Felder.


// PROJEKTTYPEN

5 Projekttypen, die sich wirklich unterscheiden.

Der Typ ändert Planstruktur, Prüfungen und Stilregeln. Nicht nur die Beschriftung.

Fiktion

  • 7 Beats von setup bis resolution:
    • 1setup
    • 2inciting incident
    • 3rising
    • 4midpoint
    • 5climax
    • 6falling
    • 7resolution
  • Eine dramatische These (premise), die jedes Konzept auf seinem Weg beweisen muss.
  • Figurenkarten mit Ziel, Hindernis und den Beziehungen zwischen den Figuren.

Dokumentarfilm

  • 5 Beats:
    • 1setup
    • 2question
    • 3evidence
    • 4turn
    • 5conclusion
  • Archiv- oder Realmaterial ohne Quelle und Lizenz wird gemeldet.
  • Die Bibel führt eine Faktencheck-Ebene und ethische Produktionsvorgaben.

Marketing

  • 5 Beats:
    • 1hook
    • 2problem
    • 3value
    • 4proof
    • 5cta
  • Warnungen bei Superlativen und Prozenten ohne Beleg und bei erfundener Dringlichkeit.
  • Safe-Zone-Warnungen für Hochformat-Plattformen (siehe Export). Sie warnen, sie verschieben nichts.

Animation

  • 6 Stilfamilien:
    • Erklärvideo, Motion Graphics
    • Cartoon 2D
    • Anime
    • 3D-CGI
    • Stop-Motion
    • Bilderbuch, gemalt
  • Jede Familie führt eine Liste dessen, was der Look nicht sein darf. Fotorealismus-Vokabular bleibt draußen.
  • Gezeichnete, Anime- und Stop-Motion-Familien rendern auf Zweien: 12 Bewegungsphasen pro Sekunde.

Erklärvideo

  • Stimme zuerst: Der Sprechtext führt, die Bilder folgen.
  • Einblendungen müssen lesbar sein, Daten müssen der Quelle treu bleiben.
  • Stilregel: viel Weißraum und eine einzige Akzentfarbe.

// QUALITÄTSKONTROLLE

Vier Prüfungen, jede an einer anderen Stelle.

Die Regeln prüfen den Plan. Kritiker, Identitätsprüfung und Plausibilitätsrichter prüfen Bilder. Keine ersetzt dein Auge.

190Prüfregeln, nach dem, was bei einem Treffer geschieht

  • 77 automatisch repariert. Das Werkzeug korrigiert den Prompt selbst.
  • 76 Modell-Korrektur. Ein Sprachmodell überarbeitet die gemeldete Stelle.
  • 32 Hinweis. Du wirst informiert, nichts wird geändert.
  • 5 Plan. Nur die Planung kann es beheben; die Shotlisten-Etappe geht einmal zurück.

Identitätsprüfung

  • Vor der Generierung: Eine Regel prüft, ob der Anker-Shot einer Figur überhaupt ein verwertbares Gesicht zeigen kann (Größe, Kopfhaltung).
  • Nach der Generierung: Eine Gesichtserkennung läuft über das Bild.
  • Mit Referenzfotos: Ein Maß vergleicht die erzeugte Person mit dem Foto.

Plausibilitätsrichter

  • Ein Vision-Aufruf je Standbild und einer auf drei Bildern je Clip.
  • Frage: Ist die Anatomie plausibel, wäre die Handlung mit echter Physik drehbar? Beispiel aus dem Code: ein Felsquader, der an einem Seil hängt.
  • Ein schwerer Befund bei einem Clip löst eine automatische Neuerzeugung aus.

Bild-Kritiker

  • Bewertet jedes Standbild von 1 bis 10 nach 6 Kriterien, bevor Video gerendert wird.
  • Unter 8: bis zu 2 weitere Runden, mit den drei größten Schwächen als Prompt-Korrektur. Das beste Standbild gewinnt, nicht das letzte.
  • In Halbautomatik und Manuell gibst du alle Standbilder frei, bevor die Clips starten.
Was das nicht behauptet. Die Prüfungen finden Fehler im Plan und in einzelnen Bildern. Sie machen aus einer schwachen Idee keinen guten Film, und sie sagen nichts darüber, wie gut ein erzeugter Darsteller spielt.

Beispielfilm folgt.Sobald ein Film alle Stufen durchlaufen hat, steht er hier mit seinem Prüfbericht. Bis dahin zeigt diese Seite, was das Werkzeug tut, nicht, was dabei herauskommt.


// KONZEPTE

6 Richtungen pro Briefing und eine ehrliche Zahl.

6Konzept-Sets

Sechs verschiedene Wege, dasselbe Briefing zu erzählen, nicht sechs Varianten von einem. Du wählst einen und kannst Feedback geben.

Bei Marketing-Projekten bewertet der Rat alle sechs und zeigt die besten 3 im Vergleich.

Viralitätsscore

Eine KI-Schätzung von 1 bis 10. Sie ist nicht gemessen und keine Prognose.

Ab 7 muss das Konzept 2 bis 3 Vergleichswerke nennen, damit du die Schätzung selbst beurteilen kannst.


// EXPORT

Ein Film und eine Timeline, mit Manifest.

Was du bekommst

  • Den fertigen Film als MP4.
  • Eine Timeline für DaVinci Resolve und Final Cut Pro, und für Premiere Pro (experimentell).
  • Eine Manifest-Datei mit jeder Datei, ihrer Größe und SHA-256, der Shotzahl und der Gesamtdauer.

9Seitenverhältnisse

Du wählst eines pro Projekt.

  • 16:9
  • 1:1
  • 2.39:1
  • 21:9
  • 2:3
  • 3:2
  • 4:3
  • 4:5
  • 9:16

5Ausspielwege und Safe Areas

Anteil des Bildes (Breite × Höhe), in dem Titel stehen dürfen.

WegTitle safeAction safe
Fernsehen 90×90 % 93×93 %
Kino keine Safe Area –
Mobil und Streaming 16:9 75×90 % 75×90 %
Hochformat 9:16 90×75 % 90×75 %
Web 75×90 % 75×90 %

3Plattform-Überblendungen für Hochformat

Anteil des Bildes, den die App mit ihrer Oberfläche überdeckt. Text in diesen Zonen wird als Warnung gemeldet.

PlattformObenUntenLinksRechts
Instagram Reels 14 %35 %6 %6 %
TikTok 12,5 %34,4 %11,1 %27,8 %
YouTube Shorts * 14 %35 %6 %13 %

* Vorsichtiger Ersatzwert, nicht aus der Vorlage der Plattform übernommen.


// KENNZEICHNUNG

Der Film sagt, dass er KI-erzeugt ist.

Im Bild

  • Eine Auftaktkarte nennt die KI-Herkunft.
  • Der Abspann trägt „Made by Picco-AI.com“.

Was bei dir bleibt

Ob diese Kennzeichnung für deinen Einsatz reicht, ist eine Rechtsfrage. Frag deine Rechtsberatung; das Werkzeug entscheidet das nicht für dich.


// FÜR WEN

Warum das für dich zählt.

Filmemacher

Du behältst die Regie.

Bibel und Shotliste liegen offen: Figuren, Orte, Objekte und ein fertiger Prompt je Shot. Du kannst jeden Satz ändern. Geschnitten wird in deiner Software; die Timeline kommt für Resolve, Final Cut und Premiere.

Produktionsfirmen

Ein Projekt, das sich prüfen lässt.

190 Regeln laufen vor der Generierung. Jeder Export bringt ein Manifest mit Dateiliste und Prüfsummen. Serien halten ihren Kanon: Eine Änderung an der Serien-Bibel ändert abgenommene Folgen nie still. Ein Freigabepaket ist eine einzelne HTML-Datei, die ohne Netz öffnet.

Agenturen

Sechs Richtungen, nicht eine.

Jedes Briefing ergibt 6 Konzepte; der Rat bewertet sie. Überblendungen für Reels, TikTok und Shorts werden gemeldet, ebenso Superlative und Prozente ohne Beleg.

Betriebe, Endkunden

Du beschreibst, du gibst frei.

Keine Prompts schreiben. In der Halbautomatik siehst du jedes Standbild, bevor Video Geld kostet. Am Ende hast du ein MP4, das du sofort nutzen kannst.

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